BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 752

Bibliothek Paris, Bibliothèque Nationale de France
Signatur

lat. 9344

Ehemalige Signaturen

früher Suppl. lat. 683

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 509

Digitalisat
  • 752 Paris, Bibliothèque Nationale de France lat. 9344 (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 197 Blätter sowie je 1 zusätzliches ungezähltes Papierblatt vorne und hinten; 41,5/42,0 x 32,5 cm; rechter äußerer Rand mehrfach weggeschnitten, zum Teil durch später angeklebtes Pergament ergänzt; Zählung von 1 bis 197 von moderner Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; Blatt 197 mit den Ziffern 197 und 193 bezeichnet; defekter neuzeitlicher brauner Ledereinband (Vorderdeckel und Rücken lose); mit umlaufender Zierleiste in goldener Farbe versehen; vorgängige Signatur Suppl. lat. 683 auf f. 1r. - Einrichtung: Schriftspiegel 31,0 x 13,5 cm mit breiten Rändern rechts und links; einspaltig; f. 41v, 191v-196v zweispaltig; f. 42r-v dreispaltig; f. 1r-41v 33 Zeilen; f. 42r-v 46 Zeilen; f. 43r-191r 34 Zeilen; f. 191v-196v 48 Zeilen; Initialen in Capitalis rustica oder Unziale in roter Farbe; f. 33r Versanfänge in roter Farbe mit grüner Füllung; Überschriften in Capitalis rustica, zum Teil in roter Farbe. - Schrift: Minuskel hauptsächlich von 2 Händen des 10./11. Jahrhunderts; Hand 1 (= Hand B bei J. Schroeder): f. 1r-192v; Hand 2 [= Hand X bei J. Schroeder, die als Hand des jungen Thiofrid († um 1110) vermutet wird (anders M. C. Ferrari, Sancti Willibrordi, 1994, S. 34f.)]: f. 42ra-vc, 192v-196v; Hand 1 hat auch den Großteil der reichen marginalen Kommentierung vorgenommen.

Geschichte

Codex der Schrift nach um 1000 in der Benediktinerabtei Echternach entstanden; darauf weisen auch die Signaturen auf f. 1r und 1v und der für Echternach typische Inhaltsvermerk sowie die Entsprechungen und Ähnlichkeiten mit weiteren, in Echternach entstandenen Codices (BStK.-Nr. 753, BStK.-Nr. 754, BStK.-Nr. 881); später gelangte die Handschrift im Rahmen der Beschlagnahmungen J.-B. Maugérards (1735-1815) in die Königliche Bibliothek, die heutige Bibliothèque Nationale.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
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Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 17.05.2019