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Die Datenbank zu den althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften wurde von 2014 bis 2021 unter der Leitung von Prof. em. Dr. Rolf Bergmann und Prof. Dr. Stefanie Stricker mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft der Otto-Friedrich-Universität Bamberg bearbeitet. Seit 2021 wird die Datenbank von Stefanie Stricker weiter kontinuierlich aktualisiert und gepflegt. 2026 ist Prof. Dr. Norbert Kössinger (Lehrstuhl für Deutsche Philologie des Mittelalters, Bamberg) zu dem Leitungsteam hinzugekommen.
Die Datenbank enthält die Informationen aus dem ebenfalls von der DFG geförderten und im Jahre 2005 gedruckt erschienenen ‚Katalog der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften‘ (BStK.). Seitdem wird sie laufend um neu veröffentlichte Literatur sowie neu als glossentragend identifizierte Handschriften ergänzt. Derzeit beläuft sich die Anzahl der Neufunde auf 256 Handschriften. Insgesamt erfasst die Datenbank aktuell 1539 Handschriften. Zuletzt wurde am 21.10.2026 BStK.-Nr. 355c hinzugefügt.
Die Datenbank dokumentiert alle bekannten Handschriften mit althochdeutschen, altsächsischen, altniederländischen und altfriesischen Glossen und bietet handschriftenkundliche Daten sowie Links zu kodikologischen Datenbanken (wie beispielsweise Handschriftencensus.de und online zugänglichen Digitalisaten. Darüber hinaus werden quellenkundliche Informationen zu Zahl und Art, Eintragungstechnik, Editionen und Sprache der Glossen geboten. Die Suchfunktionen und Filtermöglichkeiten erlauben vielfältige kombinierte Abfragen nach chronologischen, geographischen, inhaltlichen und glossographischen Gesichtspunkten.
Die in der Forschung etablierte Bezeichnung für Glossenhandschriften mit BStK.-Nr. (=Bergmann/Stricker-Katalog-Nummer) wird beibehalten und fortgeführt.ⓘ
Zum Bearbeitungsstand: Wir arbeiten kontinuierlich an der Aktualisierung der Informationen zu den althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften. Der Bearbeitungsstand der einzelnen Handschriften von BStK Online ist dennoch heterogen: Die Bandbreite reicht von ausführlich beschriebenen Handschriften bis hin zu reinen Handschriftennennungen. Für alle Hinweise auf fehlende Informationen (Feedback) sind wir dankbar und um eine zeitnahe Einarbeitung bemüht.