BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

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Die Datenbank zu den althochdeutschen und altsächsischen Glos­senhandschriften wird unter der Leitung von Prof. em. Dr. Rolf Bergmann und Prof. Dr. Stefanie Stricker mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft seit dem 01.07.2014 am Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft der Otto-Friedrich-Universität Bamberg bearbeitet (verlängert am 30.11.2016).

Die Datenbank enthält die Informationen aus dem ebenfalls von der DFG geförderten und im Jahre 2005 gedruckt erschienenen ‚Katalog der althochdeutschen und altsächsischen Glossen­hand­schriften‘ (BStK.). Seitdem wird sie laufend um neu ver­öf­fent­lich­te Literatur sowie neu als glossentragend identifizierte Hand­schriften ergänzt. Derzeit beläuft sich die An­zahl der Neufunde auf 181 Handschriften. Insgesamt er­fasst die Daten­bank aktuell 1478 Hand­schrif­ten. Zuletzt wurde am 27.10.2017 BStK.-Nr. 1103 hinzugefügt.

Die Daten­bank dokumentiert alle bekannten Handschriften mit althochdeutschen, altsächsischen, altniederländischen und altfriesischen Glossen und bietet hand­schriften­kundliche Daten sowie Links zu kodikologischen Daten­bank­en (wie beispiels­weise Handschriftencensus.de oder manuscripta.at) und online zugäng­lichen Digita­lisa­ten. Darüber hinaus werden quellen­kundliche Infor­mationen zu Zahl und Art, Eintragungstechnik, Editionen und Sprache der Glossen geboten. Die Such­funktio­nen und Filtermöglichkeiten erlauben vielfältige kombinierte Abfragen nach chrono­logisch­en, geo­graphisch­en, in­halt­lichen und glosso­graphisch­en Ge­sichts­punk­ten.

Die in der Forschung etablierte Bezeichnung für Glos­sen­hand­schrif­ten mit BStK.-Nr. (=Bergmann/Stricker-Ka­talog-Num­mer) wird bei­be­hal­ten und fortgeführt.

Zum Bearbeitungsstand: Wir arbeiten kontinuierlich an der Ak­tu­ali­sierung der Informationen zu den althochdeutschen und alt­sächsischen Glossenhandschriften. Der Bearbeitungsstand der einzelnen Handschriften von BStK Online ist dennoch heterogen: Die Bandbreite reicht von ausführlich be­schrie­be­nen Handschriften bis hin zu reinen Hand­schrif­ten­nen­nun­gen. Für alle Hinweise auf fehlende Informationen (Feedback) sind wir dankbar und um eine zeitnahe Einarbeitung bemüht.