BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 725 (IV)

Bibliothek Oxford, Bodleian Library
Signatur

Jun. 25 [f. 158-193]

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 493

Beschreibung

Teil 9 eines 9 Teile umfassenden Codex [zu Teil 3, 5 und 7 sieh BStK.-Nr. 725 (I), BStK.-Nr. 725 (II), BStK.-Nr. 725 (III)]; bei der Zählung von 10 Teilen der Handschrift von A bis J wird das als f. 1 und f. 194 gezählte vor- und nachgebundene Doppelblatt des 11./12. Jahrhunderts als A mitgezählt; Pergament; 36 Blätter; 28,0 x 18,0/19,0 cm; Einband des 17. Jahrhunderts aus England; mit braunem blindgepresstem Leder überzogene Holzdeckel. - Einrichtung: Schriftspiegel 23,2 x 14,3 cm; zweispaltig abgesetzt; f. 184r einspaltig; 21 Zeilen; f. 184r 22 Zeilen; - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Teil 9 des Codex (f. 158-193) der Schrift nach im Anfang des 9. Jahrhunderts im Bodenseegebiet entstanden; der Codex befand sich, wie verschiedene Einträge bezeugen, im 15. Jahrhundert in Murbach und gelangte über M.Z. Boxhorn († 1653), Isaac Voss (1618-1689) und Franciscus Junius (1589-1677) im Jahre 1678 in die Bodleian Library in Oxford.

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Abbildungen

Georg Baesecke: Lichtdrucke nach althochdeutschen Handschriften. Codd. Par. Lat. 7640, S. Gall. 911, Aug. CXI, Jun. 25, Lobcow. 434, Halle (Saale) 1926 (Tafel 34 und 35 = f. 163v und 175r)

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
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Letzte Änderung: Laura Potratzki, 20.06.2017