BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 725 (I)

Bibliothek Oxford, Bodleian Library
Signatur

Jun. 25 [f. 87-107]

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 493

Beschreibung

Teil 3 eines 9 Teile umfassenden Codex [zu Teil 5, 7 und 9 sieh BStK.-Nr. 725 (II), BStK.-Nr. 725 (III), BStK.-Nr. 725 (IV)]; bei der Zählung von 10 Teilen der Handschrift von A bis J wird das als f. 1 und f. 194 gezählte vor- und nachgebundene Doppelblatt des 11./12. Jahrhunderts als A mitgezählt; Pergament; 21 Blätter; 28,0 x 18,0/ 19,0 cm; Einband des 17. Jahrhunderts aus England; mit braunem blindgepresstem Leder überzogene Holzdeckel. - Einrichtung: Schriftspiegel 23,0/23,5 x 14,0 cm; zweispaltig abgesetzt; 24-25 Zeilen; - Schrift: frühkarolingische Minuskel von Murbacher Händen aus der Wende vom 8. zum 9. Jahrhundert; Hymnus auf f. 87ra von einer Hand aus dem 1. Viertel des 9. Jahrhunderts eingetragen.

Geschichte

Teil 3 (f. 87-107) des Codex der Schrift nach an der Wende des 8. zum 9. Jahrhundert im Bodenseegebiet entstanden; der Codex befand sich, wie verschiedene Einträge bezeugen, im 15. Jahrhundert in Murbach und gelangte über M.Z. Boxhorn († 1653), Isaac Voss (1618-1689) und Franciscus Junius (1589-1677) im Jahre 1678 in die Bodleian Library in Oxford.

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Abbildungen

Georg Baesecke: Lichtdrucke nach althochdeutschen Handschriften. Codd. Par. Lat. 7640, S. Gall. 911, Aug. CXI, Jun. 25, Lobcow. 434, Halle (Saale) 1926 (Tafel 26 und 27 = f. 89r und 91v)

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
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Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 23.06.2016