BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 65

Bibliothek Bern, Burgerbibliothek
Signatur

Cod. 264

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 32

Digitalisat
  • 65 Bern, Burgerbibliothek Cod. 264 (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; Blätter 18, 19, 29, 30, 46 und 49 Papier; 145 Blätter; 28,0 x 21,0/22,0 cm; Zählung der ungeraden Seitenzahlen von 1 bis 289 von einer Hand des 16. Jahrhunderts jeweils in der äußeren oberen Ecke der Rectoseite; sporadische Zählung der geraden Seitenzahlen jeweils in der äußeren oberen Ecke der Versoseite; zusätzliche Zählung von 1 bis 12 von moderner Hand auf p. 61-83 jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; restaurierter Einband; Holzdeckel mit hellem Pergament überzogen; 2 Schließen. - Einrichtung: Schriftspiegel 20,0 x 16,0 cm; p. 3-49, 105-150 zweispaltig; p. 50-104, 151-289 einspaltig; 29-30 Zeilen; zahlreiche farbige Illustrationen; p. 3, 67, 151 Zierseiten; verzierte Initialen in roter Farbe, mit Gold- und Silberlinien umrandet; Überschriften in Capitalis rustica in roter Farbe. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen aus dem 3. Drittel des 9. Jahrhunderts; p. 93-96 von einer Hand des 9./10. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 3. Drittel des 9. Jahrhunderts im Bodenseeraum, vermutlich vermutlich auf der Reichenau entstanden; Besitzvermerke des 13. und 15. Jahrhunderts auf p. 73 weisen auf die Münsterbibliothek von Straßburg; dort befand er sich bis 1527; Ende des 16. Jahrhunderts kam die Handschrift in den Besitz des Pfalzgrafen Friedrich Casimir von Pfalz-Zweibrücken; dieser schenkte sie Anfang des 17. Jahrhunderts J. Bongars (15541612), worauf ein Besitzvermerk auf p. 2 weist; nach dessen Tod gelangte der Codex in den Besitz des Straßburger Juweliers R. Gravisset; sein Sohn, J. Gravisset, übergab ihn schließlich der Stadt Bern.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildung von p. 23 in BStK., Bd. VI, 2005, S. 2543

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung (HTML/XML)

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/65 [Stand 19.09.2020].

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Letzte Änderung: Laura Potratzki, 20.06.2017