BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 710aj

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 18168

Identifizierung als Glossenhandschrift

Nachtrag zum Katalog: Neufund von A. Nievergelt (2011).

Beschreibung

Codex; Pergament; 200 Blätter; 30,5 x 20,5 cm; moderner Ledereinband. – Einrichtung: Schriftspiegel ca. 23,0 x 15,0 cm; zweispaltig; 22 Zeilen; reiche Verzierungen. – Schrift: frühkarolingische Minuskel von einer Hand, „die langobardischen Einfluss erkennen lässt und derjenigen des Clm 18092 [Anm.: BStK.-Nr. 635] verwandt ist“ (A. Nievergelt, Zur gegenwärtigen Quellen- und Editionslage, 2011, S. 334).

Geschichte

Codex der Schrift nach im ausgehenden 8. Jahrhundert in der Benediktinerabtei Tegernsee entstanden; im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift 1803 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abb. von fol. 147v in: Bernhard Bischoff, Kalligraphie in Bayern. Achtes bis zwölftes Jahrhundert. Ausstellung anläßlich der Tagung des Comité International de Paléographie vom 15. bis 18. September 1981 in München, Bayerische Staatsbibliothek. Ausstellungskataloge 25, Wiesbaden 1981, S. 63

Kurt Holter, Der Buchschmuck in Süddeutschland und Oberitalien, in: Karl der Große, Lebenswerk und Nachleben III, Abbildung 87-90

Katharina Bierbrauer, Die Ornamentik frühkarolingischer Handschriften aus Bayern, Bayerische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch- Historische Klasse. Abhandlungen. Neue Folge, Heft 84, München 1979, Tafel 35-37; 38, 1-2

Literatur zur Handschrift
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Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 22.06.2016