BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 710af

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 6239

Identifizierung als Glossenhandschrift

Nachtrag zum Katalog: Neufund von A. Nievergelt (2008).

Digitalisat
  • 710af München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 6239 (→ Codex)
Beschreibung

Codex (Lage VIII fehlt); Pergament; 103 Blätter (zum Teil stark beschnitten, einige Risse und Löcher); 22,0 x 15,0 cm; Einband aus dem 20. Jahrhundert. – Einrichtung: Schriftspiegel ca. 17,0 x 11,5 cm; 20 Zeilen; 3 Zierschriftzeilen, 1 Initiale, ansonsten schmucklos. – Schrift: frühe karolingische Minuskel von mehreren Händen, Auszeichnung Unziale und Zierunziale; mehrere Federproben.

Geschichte

Codex um 800 in Südbayern, vermutlich Freising, entstanden (Ähnlichkeiten mit Schreiberhänden von BStK.-Nr. 521, BStK.-Nr. 524 und BStK.-Nr. 526). Im 12. Jahrhundert war er im Besitz der Dombibliothek Freising (Besitzereintrag auf f. 1r). Im Zuge der Säkularisation kam er 1803 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek München, wo er 1975 auch restauriert wurde.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/710af [Stand 25.09.2017].

Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 22.06.2016