BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 930

Bibliothek Wien, Österreichische Nationalbibliothek
Signatur

Cod. 969

Ehemalige Signaturen

früher theol. 354

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 603

Digitalisat
  • 930 Wien, Österreichische Nationalbibliothek Cod. 969 (→ Codex)
Beschreibung

Codex aus 2 Teilen; Teil 1: f. 1-55; Teil 2: f. 56-73; Pergament; 73 Blätter und ein Vorsatzblatt (f. II); 27,0 x 19,0 cm; mit glattem weißem Pergamentband überzogene Pappdeckel; vorgängige Signatur theol. 354. - Einrichtung: Schriftspiegel 21,0 x 12,0 cm; einspaltig; 27 Zeilen; Überschriften in roter Farbe; verzierte Initialen; durchgehend Versanfänge mit roter Majuskel. - Schrift: karolingische Minuskel von 2 Händen aus der Mitte oder dem Ende des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Teile des Codex der Schrift nach in der Mitte oder gegen Ende des 9. Jahrhunderts in Süddeutschland, vielleicht im Benediktinerkloster St. Alban in Mainz entstanden; ein Besitzvermerk des 10./11. Jahrhunderts auf f. 8r weist auf St. Alban in Mainz; später befand sich die Handschrift im Besitz des Wiener Medizinprofessors Wolfgang Lazius (1514-1565); die Vermittlung nach Wien erfolgte möglicherweise durch Kaspar von Niedbruck; nach einer Signatur auf f. 73v von Hugo Blotius, Bibliothekar der Wiener Hofbibliothek von 1575-1608, befand sie sich seit 1576 in der Wiener Hofbibliothek.

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Letzte Änderung: Alexander Bock, 12.12.2017