BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 887

Bibliothek Wien, Österreichische Nationalbibliothek
Signatur

Cod. 9 und Cod. 10

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 573

Digitalisat
Beschreibung

Codex in zwei Bänden; Pergament; 344 (Cod. 9 f. 1-189, Cod. 10 f. 190-344) Blätter; 38,5 x 29,0 cm; weißer Pergamenteinband von 1753. - Einrichtung: Schriftspiegel 28,0 x 20,5 cm; zweispaltig; 43 Zeilen; rote Initialen und Überschriften; zu den Bildern und Initialen vgl. H.J. Hermann. - Schrift: Übergang zwischen karolingischer und gotischer Minuskel aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts vielleicht in der Benediktinerabtei St. Blasien im Schwarzwald entstanden; dem Cod. 9 vorgebundene, vom ursprünglichen Einband abgelöste Blätter eines Nekrologs und ein Vermerk über die Entlehnung der Handschrift durch den Konstanzer Bischof Rudolf von Habsburg von 1278 auf f. 1r weisen auf St. Blasien; nach einem Eintrag auf f. 231r des 15. Jahrhunderts von Friedrich III. blieb der Codex in Habsburger Familienbesitz; spätestens seit 1609/10 befand er sich in der Wiener Hofbibliothek, der heutigen Nationalbibliothek; 1753 wurde er in zwei Bände geteilt.

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