BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 501

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 6220

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Digitalisat
  • 501 München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 6220 (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 229 Blätter und jeweils ein Pergamentblatt vorne und hinten; 25,8 x 17,7 cm; heller spätgotischer Ledereinband, der durch Blindlinien verziert ist; 1 Schließe; Einband im Jahre 1963 restauriert. - Einrichtung: Schriftspiegel 17,5/18,5 x 12,0/12,5 cm; einspaltig; 22 Zeilen; Überschriften in Unziale in ziegelroter oder in braunroter Tinte sowie in monumentaler Capitalis und Rustica; Initialkörper zum Teil mit stufenähnlichen Gebilden gefüllt, zum Teil durch gelappte Querbänder gegliedert, zum Teil durch Schrägkreuz mit gelappten Füllungen der spitzen Winkel verziert. - Schrift: karolingische Minuskel von einer Hand aus dem 2. Viertel des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 2. Viertel des 9. Jahrhunderts in Freising unter Bischof Hitto (811-835) entstanden; ein Besitzvermerk des 12. Jahrhunderts auf f. 1v weist auf die Freisinger Dombibliothek; im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift 1803 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
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