BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 105

Glossierte Inhalte
  • 105, f. 1va: Prudentius, Praefatio
  • 105, f. 1va-10vb: Prudentius, Cathemerinon
  • 105, f. 10vb-19vb: Prudentius, Apotheosis
  • 105, f. 19vb-28ra: Prudentius, Hamartigenia
  • 105, f. 28ra-35vb: Prudentius, Psychomachia
  • 105, f. 35vb-51ra: Prudentius, Contra Symmachum I-II
  • 105, f. 51ra-69vb: Prudentius, Peristephanon
  • Zahl und Art der Glossen

    Textglossierung: Etwa 850 Glossen, davon 2 Griffelglossen (f. 1va-67vb) zu Prudentius, Werke; 20 Glossen marginal stehend, die übrigen interlinear; 4 Interlinearglossen zu Praefatio; 90 Glossen zu Cathemerinon (davon 5 Glossen marginal eingetragen); 87 Glossen zu Apotheosis (davon 5 marginal eingetragen); 11 Interlinearglossen zu Hamartigenia; 16 Glossen zu Psychomachia (davon 2 marginal eingetragen); 29 Interlinearglossen zu Contra Symmachum; 603 Glossen zu Peristephanon (davon 8 marginal eingetragen).
    Die etwa 100 mittelfränkischen Glossen von einer feinen, die etwa 750 altsächsischen Glossen von einer groben Hand eingetragen; die Glossen sind denen des Fragments Düsseldorf, Universitäts- und Landesbibliothek Ms. fragm. K 2: F 44 (früher Unsigniert) (BStK.-Nr. 106) nächstverwandt. Die Handschrift enthält auch zahlreiche lateinische Glossen; "Glossen (lateinische und deutsche) sind schon bei der Kopie des Textes mit abgeschrieben und sodann in großer Zahl [...] in Essen eingetragen worden" (H. Tiefenbach, Altsächsische Glossierung, 2009, S. 1223).

    Neufunde: Zudem enthält der Codex nach A. Nievergelt an die 5 weitere unedierte altsächsische und althochdeutsche Griffelglossen zu Prudentius, Werke.

    Zeit

    10. Jahrhundert.

    Ort

    Essen-Werdener Raum.

    Sprachgeographische Einordnung

    As. und mfrk. (nach R. Bergmann, S. 284f.; Th. Stührenberg, S. 95-109); as. und frk. (nach E. Steinmeyer, S. 18f.); as. und hd. (nach G. Baesecke, S. 90f.; G. Cordes, S. 20; W. Foerste, S. 40; J.H. Gallée, Grammatik, S. 5; J.H. Gallée, Sprachdenkmäler, S. 127; J.H. Gallée, Vorstudien, S. XVIII; R. Jahn, S. 74f.; KFW., S. XXIII; G. Müller - Th. Frings, Germania Romana, II, S. 187; E. Wadstein, S. 149); as. (nach Th. Frings - G. Müller, S. 111; F. Jostes, S. 146; R. Kögel, S. 595; W. von Unwerth - Th. Siebs, S. 198); nd. (nach H. Garke, S. 78); nd. und frk. (nach H. Reutercrona, S. 10).

    Edition

    StSG. II, S. 575-590 (Nr. DCCCXI); H.J. Gallée, Altsächsische Sprachdenkmäler, S. 132-149; E. Wadstein, Kleinere altsächsische sprachdenkmäler, S. 89-104; Berichtigung bei E. von Steinmeyer, ADA. 22 (1896) S. 279; Berichtigungen und Nachträge bei E. Steinmeyer, ADA. 26 (1900) S. 202f. und (nach Wadstein) bei StSG. V, S. 105, Z. 18-34; Edition der althochdeutschen Glossen bei Th. Stührenberg, Die althochdeutschen Prudentiusglossen der Handschrift Düsseldorf F 1, S. 40-72; Edition aller Griffelglossen in Vorbereitung durch Ch. Hössel.

    Literatur zu den Glossen: Stand des Katalogs 2005
    Literatur zu den Glossen: Ergänzungen seit 2005
    Zitierempfehlung (HTML/XML)

    Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/105 [Stand 23.11.2020].

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    Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 24.06.2019