BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 964

Bibliothek Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek
Signatur

Cod. Guelf. 254 Helmstadiensis

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 631

Digitalisat
  • 964 Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek Cod. Guelf. 254 Helmstadiensis (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 16 Blätter; 30,3/30,8 x 12,5 cm; neuzeitlicher Einband von 1965; heller Pergamenteinband. - Einrichtung: Schriftspiegel 27,5 x 11,0 cm; einspaltig; 52 Zeilen; Überschriften in Halbunziale in roter Farbe. - Schrift: karolingische Minuskel von einer Hand aus dem 2. Viertel des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 2. Viertel des 9. Jahrhunderts vielleicht in Fulda oder im Rheinland entstanden; später gelangte die Handschrift möglicherweise nach Köln; im 16. Jahrhundert war sie im Besitz des Matthias Flacius Illyricus († 1575); 1597 wurde sie von Herzog Heinrich Julius von Braunschweig für die Landesuniversität Helmstedt angekauft, 1614 offiziell der Universität geschenkt; dort lag sie bis zur Auflösung der Universität 1809; 1817 kam der Codex zusammen mit allen anderen Helmstedter Codices in die Wolfenbütteler Bibliothek.

Inhalte
Links
Abbildungen

Faksimile in Capitulare de villis, S. 31-63; Abbildung von f. 15v, 16r bei D. Ganz, Abb. 18, S. 58; Abbildung von f. 9v, 15v-16r bei H. Härtel, S. 94f.; Abbildung von f. 9r bei H. Haushofer, Der Zwiebelturm 8 (1953), S. 317

Literatur zur Handschrift
Zitierempfehlung (HTML/XML)

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/964 [Stand 22.10.2020].

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Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 31.07.2020