BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 963

Bibliothek Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek
Signatur

Cod. Guelf. 133 Gudianus latinus 2°

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Beschreibung

Codex aus 2 ursprünglich selbständigen Teilen; Teil 1: f. 1-47; Teil 2: f. 48-87; Pergament; 87 Blätter; 26,0 x 21,2 cm; Einband des 16. Jahrhunderts; mit braunem, blindgepreßtem Kalbsleder überzogene Holzdeckel; 1 Schließe. - Einrichtung f. 48r-87v: Schriftspiegel 18,0 x 12,2 cm; einspaltig; 17 Zeilen; Überschriften in roter Farbe; Initialen in roter und schwarzer Farbe; f. 1r Skizze. - Schrift: karolingische Minuskel, f. 1r-47r von mehreren Händen des 10. Jahrhunderts, f. 48r-87r von einer Hand des 10./11. Jahrhunderts.

Geschichte

Einzelne Teile des Codex der Schrift nach in verschiedenen Jahrhunderten wohl im westdeutschen Sprachraum entstanden, Teil 1 im 10. Jahrhundert, Teil 2 im 10./11. Jahrhundert wohl im westfälischen Benediktinerinnenkloster Liesborn; später gelangte die Handschrift in den Besitz des Marquard Gude.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildung von f. 80r in BStK., Bd. VI, 2005, S. 2951

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • Catalogus Translationum et Commentariorum, II, S. 381
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 84f.
  • Die Heiratsurkunde der Kaiserin Theophanu, S. 75
  • F. Köhler - G. Milchsack, Die Gudischen Handschriften, S. 156f., Nr. 4437
  • P. Lehmann, Erforschung des Mittelalters, IV, S. 122, 125
  • C. Leonardi, Aevum 34 (1960), S. 494, 500
  • H. Mayer, Althochdeutsche Glossen: Nachträge, S. 146
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 574
  • B. Munk Olsen, L'étude des auteurs classiques latins, II, S. 519
  • J. Préaux, SE. 17 (1966), S. 138
  • H. Tiefenbach, in: Mittelalterliche volkssprachige Glossen, S. 338f.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung (HTML/XML)

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/963 [Stand 14.12.2018].

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Letzte Änderung: Brigitte Goebel, 01.02.2016