BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 709

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 29670/1 (früher Clm 29122)

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Digitalisat
  • 709 München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 29670/1 (früher Clm 29122) (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; mehr als 22 zum Teil verstümmelte Blätter, die aus Tegernseer Handschriften ausgelöst sind; 34,5 x 23,5 cm. - Einrichtung: Schriftspiegel 29,5 x 20,0 cm; vierspaltig; 43 Zeilen. - Schrift: Minuskel des Schreibers Hengilhart aus dem 1. Viertel des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 1. Viertel des 9. Jahrhunderts in Freising entstanden; später befand sich die Handschrift in der Benediktinerabtei Tegernsee; dort sind die Blätter aus Tegernseer Handschriften ausgelöst worden; weitere dazugehörige Fragmente in den Einbänden von Clm 18036 (BStK.-Nr. 633), 18227 (f. 246, BStK.-Nr. 641), 18396, 18541a (Falze), 19131 und Paris, Bibliothèque Nationale lat. 310, sowie das Fragment Clm 19121 (Ic) (2 Halbblätter).

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • B. Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts, II, S. 293, Nr. 3491
  • B. Bischoff, Die südostdeutschen Schreibschulen und Bibliotheken in der Karolingerzeit, I, S. 92 und passim
  • F. Brunhölzl, Die Freisinger Dombibliothek, S. 134
  • A.C. Dionisotti, in: Les manuscrits des lexiques et glossaires, S. 210, 224, 250
  • Ch.E. Eder, StMOSB. 83 (1972), S. 20
  • P. Gatti, in: Les manuscrits des lexiques et glossaires, S. 88
  • H. Mayer, Althochdeutsche Glossen: Nachträge, S. 106
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 400.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/709 [Stand 24.09.2017].

Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 23.06.2016