BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 580

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 14401

Ehemalige Signaturen

früher Rat. S. Em. 401

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 385

Digitalisat
  • 580 München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 14401 (→ Codex)
Beschreibung

Codex aus 4 Teilen: Teil 1: f. 1-28; Teil 2: f. 29-153; Teil 3: f. 154-168; Teil 4: 169-182; Pergament; 182 Blätter sowie je 2 zusätzliche Papierblätter vorne und hinten; 25,2/25,5 x 18,0/19,2 cm; Halbledereinband; Deckel mit buntem Papier überzogen; Reste einer Schließe; vorgängige Signatur auf Rückenschild Rat. S. Em. 401. - Einrichtung Teil 3: Schriftspiegel 22,5 x 15,0 cm; einspaltig; 30 Zeilen. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen; Teil 1 aus dem 10./11., Teil 2 aus dem 3. Viertel des 9., Teil 3 aus dem 9./10. Jahrhundert; Teil 4 in gotischer Schrift aus dem 14. Jahrhundert.

Geschichte

Einzelne Teile des Codex der Schrift nach in verschiedenen Jahrhunderten entstanden: Teil 1 im 10./11., Teil 2 im 3. Viertel des 9. (in Frankreich?), Teil 3 im 9./10., Teil 4 im 14. Jahrhundert; Signaturen auf dem Buchrücken und f. Ir weisen auf die Benediktinerabtei St. Emmeram in Regensburg; im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift 1811 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
  • f. 1r-28v: Boethius, Kommentar zu Aristoteles, De interpretatione (Peri hermeneias)
  • f. 29r: leer
  • f. 29v: Schemazeichnung
  • f. 30r-125r: Boethius, Institutio arithmetica
  • f. 126v-153v: Martianus Capella, De nuptiis Philologiae et Mercurii (IV)
  • f. 154r-168v: Clemens Scottus, Ars grammatica
  • f. 169r-179v: Petrus von Dacien, Commentarius in Algorismum Johannis de Sacrobosco
  • f. 180r-182v: De nobilitate astronomiae
Links
Literatur zur Handschrift
Zitierempfehlung (HTML/XML)

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Letzte Änderung: Alexander Bock, 11.12.2017