BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 426

Bibliothek Mainz, Stadtbibliothek
Signatur

Hs. I 371 (früher Cart 131)

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 282

Beschreibung

Codex; Pergament; 165 Blätter; 28,0 x 22,5/23,0 cm; f. 164 dem Rückendeckel aufgeklebt; Zählung von 1 bis 164 von jüngerer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; nach f. 63 63a; Klebespuren auf f. 1r weisen darauf, dass das Blatt dem Codex ehemals als vorderes Spiegelblatt diente; mit braunem Leder überzogene Holzdeckel. - Einrichtung: Schriftspiegel 19,5 x 15,0 cm; einspaltig; 22 Zeilen; Überschriften in Majuskeln; f. 6r-8v Canonestafeln. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen aus dem 3. Viertel des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 3. Viertel des 9. Jahrhunderts in Westdeutschland entstanden; er befand sich in der Bibliothek des Kartäuserklosters, bevor er in die Mainzer Universitätsbibliothek gelangte.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildung von f. 2r in BStK., Bd. VI, 2005, S. 2829

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • B. Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts, II, S. 168, Nr. 2671
  • U. Bliesener, Die hochdeutschen Wörter in altsächsischen Glossaren, S. 35
  • B. Fischer, in: Recherches sur l'histoire de la Bible Latine, S. 80
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 69
  • I. Rosengren, Sprache und Verwandtschaft einiger althochdeutschen und altsächsischen Evangelienglossen, S. 3 und passim
  • H. Schreiber, Die Bibliothek der ehemaligen Mainzer Kartause, S. 28, 106
  • StSG. IV, S. 498, Nr. 282.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/426 [Stand 26.09.2017].

Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 21.03.2017