BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 338

Bibliothek Kassel, Universitätsbibliothek, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek
Signatur

8° Ms. theol. 5

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Digitalisat
  • 338 Kassel, Universitätsbibliothek, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek 8° Ms. theol. 5 (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 83 Blätter sowie je 1 zusätzliches ungezähltes Blatt vorne und hinten; 19,5 x 11,0/11,5 cm; mittelalterlicher Einband um 1900 entfernt; heute Einband von 1976; moderner Wildledereinband; 1 Schließe. - Einrichtung: Schriftspiegel 15,5/16,5 x 8,0/8,5 cm; einspaltig; 20-24 Zeilen; f. 2v mehrfarbige Zierseite: Arkadenbogen mit Titelangabe in Capitalis rustica; weitere Überschriften in Unziale in roter Farbe; zahlreiche größere verzierte Initialen. - Schrift: französische vorkarolingische Minuskel von mehreren Händen des 8. Jahrhunderts; Korrekturen in angelsächsischer Minuskel von einer Hand des 8. Jahrhunderts, die auch den Eintrag auf f. 2v vornahm.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 8. Jahrhundert in Nordfrankreich entstanden; nach dem Eintrag des althochdeutschen Frauennamens auf f. 2r befand sich die Handschrift spätestens seit dem Ende des 8. Jahrhunderts im oberdeutschen Sprachraum, nach einer Federprobe auf f. 82r spätestens im 10. Jahrhundert in der Benediktinerabtei Fulda; um 1632 gelangte sie zusammen mit anderen Handschriften nach Kassel.

Inhalte
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Literatur zur Handschrift
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Letzte Änderung: Laura Potratzki, 22.06.2017