BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

Fragment

Bibliothek St. Paul, Stiftsarchiv
Signatur

903/0

Ehemalige Signaturen

früher Extrav. s. n.

Fragment

P

Alle Fragmente
Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

↗BStK.-Nr. 163 (I); BStK.-Nr. 776: StSG. 729

Beschreibung

↗BStK.-Nr. 163 (I); BStK.-Nr. 776: Heft; Pergament; 10 Blätter; 27,5 x 20,0 cm; Zählung von 1 bis 10 von jüngerer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; Blätter im 19. Jahrhundert neu eingebunden.
- Einrichtung: Schriftspiegel 24,0 x 15,5/16,5 cm; einspaltig; 26-27 Zeilen; Überschriften in Majuskeln; wenige einfache Initialen.

- Schrift: wohl französisch beeinflußte Minuskel von einer Hand aus dem 3. Drittel des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Im 3. Drittel des 9. Jahrhunderts wohl in Süddeutschland entstanden; ↗BStK.-Nr. 163 (I); BStK.-Nr. 776: seit Martin Gerberts Zeiten war der Codex in der Bibliothek von St. Blasien, von wo aus er in die Benediktinerabtei St. Paul kam; ob der Codex möglicherweise aus der Gruppe der Reichenauer Handschriften stammt, lässt sich nicht mehr feststellen, da er im 19. Jahrhundert neu gebunden wurde und keine Besitzeintragungen mehr vorhanden sind; Zusammengehörigkeit der Fragmente F und P von B. Bischoff erkannt.

Inhalte
Links
Abbildungen

↗BStK.-Nr. 163 (I); BStK.-Nr. 776: Abbildung von f. 10r bei H. Gröchenig - G. Hödl - E. Pascher, S. 54

Literatur zur Handschrift
Zitierempfehlung (HTML/XML)

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/776 [Stand 26.10.2020].

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Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 31.07.2020