BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 126

Bibliothek Einsiedeln, Stiftsbibliothek
Signatur

cod 302 (450)

Ehemalige Signaturen

früher Fol. numero 13 B.V. Einsidlensis

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 117

Digitalisat
  • 126 Einsiedeln, Stiftsbibliothek cod 302 (450) (→ Codex)
Beschreibung

Codex aus 2 ursprünglich selbständigen Teilen; Teil 1: p. 1-26; Teil 2: p. 27-144; Pergament; 72 Blätter; unteres Drittel von p. 61/62 weggeschnitten; das Blatt wurde bis 1838 als Umschlag von cod 321 (BStK.-Nr. 131) verwendet; 28,0/28,5 x 21,5/22,5 cm; Zählung von 1 bis 144 von jüngerer Hand jeweils in der äußeren oberen Ecke der Seite; 1838 neu gebunden; mit hellem Leder überzogene Holzdeckel; eine Schließe; vorgängige Signatur Fol. numero 13 B.V. Einsidlensis auf p. 2. - Einrichtung p. 27-144: Schriftspiegel 23,4 x 20,3 cm; zweispaltig; p. 27 einspaltig; 33 Zeilen; Überschriften in roten Majuskeln, Versanfänge mit roten Majuskeln. - Schrift: p. 1-26, 27-144 karolingische Minuskel von mehreren Händen aus dem 2. Drittel des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Einzelne Teile des Codex der Schrift nach im 2. Drittel des 9. Jahrhunderts entstanden, p. 1-26 vielleicht in Ostfrankreich, p. 27-144 wahrscheinlich in Südwestdeutschland oder im Westen, p. 27 wohl im 11. oder 12. Jahrhundert in der Benediktinerabtei Einsiedeln, wo sich der Codex seitdem befindet; auch Randeinträge des Bibliothekars H. von Ligerz (1324-1360) sowie ein Besitzvermerk des 17. Jahrhunderts auf p. 2 weisen auf Einsiedeln.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildung von p. 36 in BStK., Bd. VI, 2005, S. 2575

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung (HTML/XML)

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Letzte Änderung: Alexander Bock, 28.11.2017