BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 125

Bibliothek Einsiedeln, Stiftsbibliothek
Signatur

cod 257 (449)

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 116

Beschreibung

Codex; Pergament; 213 Blätter; 28,0 x 20,5/21,0 cm; Zählung von 1 bis 426 von jüngerer Hand jeweils in der äußeren oberen Ecke der Seite; Einband des 14. Jahrhunderts; mit grauweißem Leder überzogene Holzdeckel; 2 Schließen. - Einrichtung: Schriftspiegel 21,0 x 15,7 cm; einspaltig; 30 Zeilen; Überschriften in Unziale oder Rustica, zum Teil in roter Farbe; Titelzeilen zum Teil gelb übermalt oder übertupft; farbige Initialen. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen des 10. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 10. Jahrhundert wohl in der Benediktinerabtei Einsiedeln entstanden; darauf weist auch ein Besitzvermerk des 14. Jahrhunderts auf p. 426; 1798 wurde die Handschrift von den Franzosen verschleppt; später erwarb sie der Züricher C. Schinz von einem Soldaten und gab sie an Einsiedeln zurück.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • J. Autenrieth, in: Geschichtsschreibung und geistiges Leben im Mittelalter, S. 175
  • A. Bruckner, Scriptoria medii aevi helvetica, V, S. 25-30, 61, 63, 88, 92, 182
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 183
  • G. Meier, Catalogus codicum manu sciptorum qui in Bibliotheca Monasterii Einsidlensis O.S.B. servantur, S. 229-231
  • G. Morel, Einsiedler-Handschriften der latein. Kirchenväter bis zum IX. Jahrhundert, S. 252f., 258f.
  • M.M. Tischler, in: Festschrift zum tausendsten Todestag des seligen Abtes Gregor, S. 120f., 123
  • E. Vavra, in: Die Suche nach dem verlorenen Paradies, S. 370
  • Werdendes Abendland an Rhein und Ruhr, S. 125, Nr. 219
  • StSG. IV, S. 424, Nr. 116.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/125 [Stand 23.09.2017].