BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 53

Bibliothek Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin – Preussischer Kulturbesitz
Signatur

Ms. lat. 8° 93

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 18

Beschreibung

Codex aus 3 Teilen; Teil 1: f. 1-28; Teil 2: f. 29-53; Teil 3: f. 58-67; Pergament; 67 Blätter; Blätter 54-57 beigebunden; 16,0 x 9,5/10,0 cm; Zählung von 1 bis 67 von jüngerer Hand jeweils in der äußeren oberen Ecke der Rectoseite; mittelalterlicher Pergamenteinband. - Einrichtung f. 1r-28v: Schriftspiegel etwa 12,0 x 7,0 cm; 27 Zeilen; zu Beginn eines neuen Buchstaben Initiale in roter Farbe; erster Buchstabe des Lemmas jeweils in roter Farbe. - Schrift: f. 1v-28v, 29r-53r jeweils von einer Hand des 12. Jahrhunderts; f. 1r, 53r, 54r-57v, 58r-65v, 67v von mehreren Händen des 13.-16. Jahrhunderts.

Geschichte

Einzelne Teile des Codex der Schrift nach in verschiedenen Jahrhunderten entstanden, f. 1v-28v, 29r-53r im 12., f. 58r-67v im 14. Jahrhundert; weitere Blätter im 13.-16. Jahrhundert beschrieben; ein Besitzvermerk des 15. Jahrhunderts auf f. 16r und eine Urkunde des Papstes Urban, die auf die innere Vorderseite des Pergamentumschlags geklebt ist, weisen auf die Benediktinerabtei St. Emmeram in Regensburg; später gelangte die Handschrift in den Besitz F.J. Mones, der sie 1834 H. Hoffmann von Fallersleben schenkte; seit 1859 ist der Codex im Besitz der Staatsbibliothek in Berlin.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildungen von f. 9r, 9v in BStK., Bd. VI, 2005, S. 2517, 2519

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • P. Gehring - W. Gebhardt, Scriptorium 13 (1959), S. 128
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 33
  • R. Hildebrandt, MeR. 2 (1988), S. 8
  • R. Hildebrandt, Summarium Heinrici, II, S. XLII
  • D. Hüpper-Dröge, Schild und Speer, S. 398
  • St. Stricker, Basel ÖBU. B IX 31, S. 88, 90, 97, 99f.
  • St. Stricker, in: Probleme der Edition althochdeutscher Texte, S. 41 und passim
  • E. Svenberg, Lunaria et zodiologia, S. 7, 9, 12f., 72-74
  • StSG. IV, S. 382f., Nr. 18.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/53 [Stand 21.09.2017].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 06.06.2017