BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 54

Bibliothek Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin – Preussischer Kulturbesitz
Signatur

Ms. theol. lat. 2° 119

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 690

Beschreibung

Codex; Pergament; 246 Blätter sowie 2 zusätzliche ungezählte Blätter vorne und 1 hinten; von Blatt 239 nur noch das obere Drittel erhalten; 41,5/42,0 x 31,5/32,0 cm; Zählung von 1 (auf f. 3r) bis 243 von moderner Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite (Zahl 243 abgeschnitten); auf die Zahl 48 folgen 49a und 49b, auf 221 folgt 221a, auf 236 236a; zudem Zählung ab Blatt 1 von 1 bis 9 und alte römische Zählung ab Blatt 3 jeweils oben in der Mitte der Rectoseite; Einband des 15. Jahrhunderts; Einband 1969 restauriert; mit braunem, blindgepreßtem Leder überzogene Holzdeckel; von je 5 Buckeln auf den Deckeln noch je 4 erhalten; 2 Schließen. - Einrichtung: Schriftspiegel 30,0 x 23,0 cm; einspaltig; meistens 36 Zeilen; Überschriften in roter Farbe; f. 1r Überschrift in Capitalis rustica; je 1 reich verzierte Initiale auf f. 1r und 2v, auf f. 1r in roter Farbe und grün ausgemalt; ansonsten einfache Initialen in roter und von f. 25r-31v auch in grüner Farbe; f. 240r schematische Federzeichung. - Schrift: romanische Buchschrift von mehreren Händen des 11./12. Jahrhunderts; f. 25r-31v Ergänzungen von einer Hand des 15. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 11./12. Jahrhundert wohl in Südwestdeutschland entstanden; später befand sich die Handschrift möglicherweise in Lippstadt; im 17. Jahrhundert gelangte sie in die Kurfürstliche Bibliothek in Berlin.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • BHM., Nr. 0, 250-252, 255 (add.), 303, 311, 313, 320, 340, 342, 357
  • S. El Kholi, Lektüre in Frauenkonventen, S. 37, 122f., 206
  • A. Fingernagel, Die illuminierten lateinischen Handschriften deutscher Provenienz der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin, I, S. 131, Nr. 117
  • M. Folkerts, in: Mathematical Perspectives, S. 58, 84f., Nr. 69
  • P. Gehring - W. Gebhardt, Scriptorium 13 (1959), S. 127
  • H. Hoffmann, Bamberger Handschriften des 10. und des 11. Jahrhunderts, S. 154
  • R. Kurz, CM. 10 (1984), S. 133
  • R. Kurz, Die handschriftliche Überlieferung der Werke des heiligen Augustinus, V, 2, S. 79
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 79
  • M. Mitscherling, Die althochdeutschen Hieronymusglossen, S. 4, 90
  • V. Rose, Verzeichniss der lateinischen Handschriften der Königlichen Bibliothek zu Berlin, II, S. 72-74, Nr. 294
  • Schrifttafeln zur Erlernung der lateinischen Palaeographie, I, S. 8f.
  • StSG. V, S. 53f., Nr. 690.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/54 [Stand 20.09.2017].