BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 52

Bibliothek Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin – Preussischer Kulturbesitz
Signatur

Ms. lat. 8° 73

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 17

Beschreibung

Codex; Pergament; 142 Blätter sowie 1 zusätzliches Blatt vorne; 14,5 x 11,0 cm; Zählung von 1 bis 142 von moderner Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; zudem alte römische Zählung bis f. 124; zusätzliches Blatt vorne mit I bezeichnet; neuzeitlicher Einband; mit dunkelbraunem Leder überzogene Holzdeckel; eine Schließe; auf dem hinteren Deckel 3 von ehemals 4 Buckeln. - Einrichtung: Schriftspiegel 10,5 x 9,0 cm; einspaltig; f. 123r-128v zweispaltig; etwa 20 Zeilen; Überschriften und Initialen in roter Farbe; Spalten ab f. 123r mit roten Strichen voneinander abgetrennt. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen des 11. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 11. Jahrhundert entstanden; er befand sich wohl in einer westfälischen Bibliothek; später gelangte er in den Besitz von L. Tross aus Hamm.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildungen von f. 19v, 123v, 127r, 128v in BStK., Bd. VI, 2005, S. 2509, 2511, 2513, 2515

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • P.J. Becker, in: Deutsche Handschriften 1100-1400, S. 338
  • R. Bergmann, Mittelfränkische Glossen, S. 233f.
  • P. Gehring - W. Gebhardt, Scriptorium 13 (1959), S. 128
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 33f.
  • D. Hüpper-Dröge, Schild und Speer, S. 397
  • Th. Klein, Studien zur Wechselbeziehung zwischen altsächsischem und althochdeutschem Schreibwesen, S. 219-253 und passim
  • C.O. Koch, GHÅ. 16 (1910), S. 19
  • St. Kraft, GB. 48-49 (1996), S. 1096f.
  • St. Krogh, Die Stellung des Altsächsischen, S. 134
  • R. Kurz, Die handschriftliche Überlieferung der Werke des heiligen Augustinus, V, 2, S. 110
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 76
  • E. Neuß, Studien zu den althochdeutschen Tierbezeichnungen, S. 18-26 und passim
  • P. Vaciago, in: Les manuscrits des lexiques et glossaires, S. 134
  • P. Vaciago, Romanobarbarica 17 (2000), S. 12
  • C. Wich-Reif, Studien zur Textglossarüberlieferung, S. 345
  • StSG. IV, S. 382, Nr. 17.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/52 [Stand 26.09.2017].

Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 01.02.2016