BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 1019c

Bibliothek Zürich, Zentralbibliothek
Signatur

Ms. Rh. 102

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - 1. Nachtragsliste (1982) (Nr. 1017a)

Beschreibung

Codex aus 3 Teilen; Teil 1: f. 1-63; Teil 2: f. 64-136; Teil 3: f. 137-200; Pergament; 200 Blätter sowie je 2 zusätzliche ungezählte Papierblätter vorne und hinten; 19,0 x 13,8 cm; Zählung von 1 bis 200 von moderner Hand jeweils in der rechten unteren Ecke der Rectoseite; zudem ältere, fehlerhafte Seitenzählung jeweils in der äußeren oberen Ecke der Seite; schwarzer Pappeinband mit Lederrücken und -ecken; ehemals 4 Bänder zum Schließen. - Einrichtung: Schriftspiegel 16,0 x 10,0 cm; einspaltig; 20-23 Zeilen; Überschriften und Initialen in roter Farbe; f. 137r unvollendete Skizze eines Gekreuzigten. - Schrift: karolingische Minuskel, Teil 1 und 2 von jeweils einer Hand des 9. Jahrhunderts, Teil 3 von einer Hand aus dem Anfang des 10. Jahrhunderts.

Geschichte

Einzelne Teile des Codex der Schrift nach in verschiedenen Jahrhunderten entstanden, Teil 1 und 2 im 9. Jahrhundert, Teil 3 Anfang des 10. Jahrhunderts vielleicht in der Benediktinerabtei Rheinau; auch ein Besitzvermerk auf f. 1r weist auf Rheinau.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • BHM., Nr. 309
  • A. Borst, Die karolingische Kalenderreform, S. XXIV, 308
  • A. Bruckner, Scriptoria medii aevi helvetica, IV, S. 42
  • K. Halm, Verzeichniss der älteren Handschriften lateinischer Kirchenväter in den Bibliotheken der Schweiz, S. 147-150 und passim
  • H. Hoffmann, Buchkunst und Königtum, Textband, S. 131
  • H. Hoffmann, Handschriftenfunde, S. 90
  • R. Kottje, Die Bußbücher Halitgars von Cambrai und des Hrabanus Maurus, S. 78, 83
  • L.C. Mohlberg, Mittelalterliche Handschriften, S. 209-211, Nr. 472
  • D. Schaller, Studien zur lateinischen Dichtung des Frühmittelalters, S. 145.
Zitierempfehlung (HTML/XML)

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