BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 1019a

Bibliothek Zürich, Zentralbibliothek
Signatur

Ms. C 37

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - 2. Nachtragsliste (1985) (Nr. 999b)

Beschreibung

Codex; Pergament; Blatt 36 und 37 Papier; 159 Blätter; 28,5 x 23,0 cm; mit braunem, jetzt ausgeblichenen Leder überzogene Holzdeckel; ehemals 2 Schließen. - Einrichtung: Schriftspiegel 22,0 x 16,5 cm; einspaltig; 35 Zeilen; Überschriften und Initialen in roter Farbe. - Schrift: Minuskel von einer Hand aus dem Anfang des 10. Jahrhunderts.

Geschichte

Der Codex wurde „Anfang des 10. Jahrhunderts im Umkreis von Reims geschrieben und entstammt dem Umfeld des Sedulius Scottus. Spätestens im 11. Jahrhundert scheint sie nach St. Gallen gekommen zu sein“ (E. Krotz, Neue althochdeutsche Priscianglossen, 2014, S. 421); ein Besitzvermerk des 16. Jahrhunderts auf f. 1r und ein Klosterwappen auf f. 159v weisen auf die Benediktinerabtei St. Gallen.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • G. Ballaira, Per il catalogo dei codici di Prisciano, S. 290, Nr. 763
  • H. Brauer, Die Bücherei von St. Gallen, S. 75
  • P. Degni - A. Peri, in: Manuscripts and Tradition, II, S. 736
  • M. Gibson, Scriptorium 26 (1972), S. 123
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 191
  • L.C. Mohlberg, Mittelalterliche Handschriften, S. 26, Nr. 72
  • M. Passalacqua, I Codici di Prisciano, S. 371, Nr. 763.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung (HTML/XML)

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Letzte Änderung: Laura Potratzki, 13.06.2017