BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 1019

Bibliothek Zürich, Zentralbibliothek
Signatur

Ms. Rh. 111

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 745

Beschreibung

Codex; Pergament; 105 Blätter sowie je 1 zusätzliches ungezähltes Papierblatt vorne und hinten; 17,5 x 12,5 cm; Seitenzählung der ungeraden Seiten von 1 bis 209 von jüngerer Hand jeweils in der äußeren oberen Ecke der Rectoseite; schwarzer Pappeinband mit Lederrücken und -ecken; ehemals 4 Bänder zum Schließen. - Einrichtung: Schriftspiegel 12,5 x 8,0 cm; einspaltig; 17-18 Zeilen; Überschriften und Initialen in roter Farbe; Initialen gelb ausgemalt. - Schrift: karolingische Minuskel von einer Hand aus der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach in der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts im Südwesten des deutschen Sprachraums entstanden.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • A. Bruckner, Scriptoria medii aevi helvetica, IV, S. 43
  • R. Hanslik, Benedicti Regula, S. XXXIV und passim
  • W. Haubrichs, in: Sprache. Literatur. Kultur, S. 260
  • M.-H. Jullien, RHT. 19 (1989), S. 93, 103f.
  • Katalog der datierten Handschriften in der Schweiz, III, Text, S. 270, Nr. 896
  • L.C. Mohlberg, Mittelalterliche Handschriften, S. 214, Nr. 481
  • C.P.E. Springer, The Manuscripts of Sedulius, S. 207
  • J. Werner, Die ältesten Hymnensammlungen von Rheinau, S. 38f.
  • StSG. V, S. 84, Nr. 745.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/1019 [Stand 23.09.2017].