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BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 1010

Bibliothek Zürich, Zentralbibliothek
Signatur

Ms. Rh. 35

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 652

Beschreibung

Codex; Pergament; 87 Blätter sowie je 2 zusätzliche ungezählte Papierblätter vorne und hinten; 27,5 x 20,0 cm; Zählung von 1 bis 87 von moderner Hand jeweils in der rechten unteren Ecke der Rectoseite; zudem Seitenzählung (ab Blatt 71 fehlerhaft; f. 71r = 140) jeweils in der äußeren rechten Ecke der Rectoseite; Pappeinband mit Lederrücken; ehemals je 2 Lederriemen. - Einrichtung: Schriftspiegel 20,5 x 14,5 cm; einspaltig; 22 Zeilen; vereinzelt einfache Initialen in roter Farbe. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen des 9./10. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach in etwa im 3. Viertel des 9. Jahrhunderts im Bodenseegebiet entstanden; ein neuzeitlicher Besitzvermerk auf f. 1r weist auf die Benediktinerabtei Rheinau.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildung von p. 87 bei Andreas Nievergelt, Glossenschrift, in: Die althochdeutsche und altsächsische Glossographie. Ein Handbuch, I, herausgegeben von Rolf Bergmann – Stefanie Stricker, Berlin – New York 2009, S. 281

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • A. Bruckner, Scriptoria medii aevi helvetica, IV, S. 41
  • R.W. Clement, Manuscripta 28 (1984), S. 44
  • E. Glaser - A. Nievergelt, in: Entstehung des Deutschen, S. 123
  • K. Halm, Verzeichniss der älteren Handschriften lateinischer Kirchenväter in den Bibliotheken der Schweiz, S. 139
  • L.C. Mohlberg, Mittelalterliche Handschriften, S. 175, Nr. 402
  • StSG. IV, S. 670, Nr. 652.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung (HTML/XML)

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/1010 [Stand 01.04.2020].

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Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 06.01.2020