BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 966

Bibliothek Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek
Signatur

Cod. Guelf. 553 Helmstadiensis

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 633

Digitalisat
  • 966 Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek Cod. Guelf. 553 Helmstadiensis (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 138 Blätter sowie je 1 zusätzliches Blatt vorne und hinten; zusätzliches Blatt vorne ungezählt; 22,0 x 16,0 cm; Zählung von 1 bis 139 von jüngerer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; mit hellem Leder überzogene Holzdeckel; ehemals 1 Schließe. - Einrichtung: Schriftspiegel f. 1r-55v 17,0 x 11,5 cm; f. 55v-72r 16,5 x 11,5 cm; f. 73r-138r 16,0 x 11,0 cm; einspaltig; 25 Zeilen; Überschriften in Majuskeln, zum Teil in roter Farbe; Initialen zum Teil rubriziert. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen des 11. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 11. Jahrhundert entstanden; ein Besitzvermerk des 12./13. Jahrhunderts auf f. 1r und ein Eintrag auf der Vorderseite des zusätzlichen Blattes hinten weisen auf das Benediktinerinnenkloster Lamspringe; die Handschrift gelangte vermutlich 1572 in die Wolfenbütteler Bibliothek; 1618 kam der Codex als Bestandteil der Handschriftensammlung in die Helmstedter Universitätsbibliothek, im 1. Viertel des 19. Jahrhunderts über Göttingen und Marburg schließlich nach Wolfenbüttel zurück.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildung von f. 17r in BStK., Bd. VI, 2005, S. 2955

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • W. Berschin, Biographie und Epochenstil im lateinischen Mittelalter, III, S. 356
  • U. Bliesener, Die hochdeutschen Wörter in altsächsischen Glossaren, S. 6
  • S. El Kholi, Lektüre in Frauenkonventen, S. 174, 212f.
  • D. Ertmer, Studien zur althochdeutschen und altsächsischen Juvencusglossierung, S. 312-314
  • J.H. Gallée, Altsächsische Sprachdenkmäler, S. 215
  • P. Ganz - W. Milde, in: Wolfenbütteler Cimelien, S. 20, 25
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 84
  • N. Hansson, Textkritisches zu Juvencus, S. 20f.
  • O. von Heinemann, Die Helmstedter Handschriften, II, S. 39, Nr. 601
  • St. Krogh, Die Stellung des Altsächsischen, S. 132
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 579
  • E. Steinmeyer, ADA. 22 (1896), S. 267
  • H. Tiefenbach, in: Mittelalterliche volkssprachige Glossen, S. 340f.
  • H. Tiefenbach, Sprachwissenschaft 21 (1996), S. 127
  • E. Wadstein, Kleinere altsächsische sprachdenkmäler, S. 144f.
  • StSG. IV, S. 663, Nr. 633.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/966 [Stand 26.09.2017].

Letzte Änderung: Brigitte Goebel, 01.02.2016