BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 934

Bibliothek Wien, Österreichische Nationalbibliothek
Signatur

Cod. 1218

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 606

Beschreibung

Codex; Pergament; 70 Blätter; f. 1 und f. 67 im 12. Jahrhundert ergänzt; 32,5 x 23,0 cm; heller Ledereinband auf Pappdeckel; vorgängige Signatur Theol. 145. - Einrichtung: Schriftspiegel 22,5/24,0 x 17,0 cm; zweispaltig; 28-29 Zeilen; Überschriften in Capitalis; einfache Initialen in roter oder gelber Farbe, teilweise rot und schwarz umpunktet. - Schrift: frühkarolingische Minuskel aus der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts; karolingische Minuskel des 12. Jahrhunderts (f. 1 und f. 67).

Geschichte

Codex der Schrift nach in der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts in Regensburg entstanden; f. 1 und 67 wurden im 12. Jahrhundert ergänzt; der barocke Einband von 1720 weist auf die Wiener Hofbibliothek, wo die Handschrift seit 1576 nachweisbar ist.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • K. Bierbrauer, in: Regensburger Buchmalerei, S. 19
  • B. Bischoff, Die südostdeutschen Schreibschulen und Bibliotheken in der Karolingerzeit, I, S. 184, 186f., 190
  • CLA. X, S. 18, Nr. 1499
  • B. Fischer, in: Karl der Große, II, S. 207
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 171
  • K. Holter, in: Karl der Große, III, S. 108
  • E. Irblich, Karl der Große und die Wissenschaft, S. 82, Nr. 24
  • H. Mayer, Althochdeutsche Glossen: Nachträge, S. 144
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 564
  • Tabulae Codicum Manu Scriptorum praeter Graecos et Orientales in Bibliotheca Palatina Vindobonensi asservatorum, S. 206, Nr. 1218
  • StSG. IV, S. 641, Nr. 606.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/934 [Stand 26.09.2017].