BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 926

Bibliothek Wien, Österreichische Nationalbibliothek
Signatur

Cod. 804

Ehemalige Signaturen

früher M. 3

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 600

Beschreibung

Codex aus 4 Teilen; Teil 1: f. 1-84; Teil 2: f. 85-108; Teil 3: f. 109-148; Teil 4: f. 149-189; Pergament; 189 Blätter; Zählung von 1-186 von einer St. Florianer Hand um 1500; moderne Zählung von 1-189; 22,7 x 15,0 cm; Einband aus St. Florian aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts; 1913 restauriert; mit gebräuntem gelbem Leder überzogene Holzdeckel; ehemals eine Schließe; vorgängige Signatur M. 3. - Einrichtung: Teil 4: Schriftspiegel 16,5 x 10,5 cm; einspaltig; 30 Zeilen; Überschriften in roter Farbe, einzelne farbige Initialen; Glossare jeweils mit Überschriften, im fortlaufend geschriebenen alphabetischen Glossar kleine rote Initiale zu Anfang eines neuen Buchstabens, rote Virgeln vor jedem Lemma. - Schrift: Minuskel aus dem Ende des 12. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach Ende des 12. Jahrhunderts in dem Augustiner-Chorherrenstift St. Florian in Oberösterreich entstanden; Besitzvermerke vom Ende des 15. Jahrhunderts auf f. 6r, 91v und 187v weisen auf St. Florian; nach der Schrift der Randvermerke auf f. 85r und 104r wurde die Handschrift vermutlich durch den Humanisten Johannes Cuspinianus (1473-1529) in die Wiener Hofbibliothek gebracht; nach einer Signatur von Hugo Blotius, Bibliothekar der Wiener Hofbibliothek von 1575-1608, befand sie sich seit 1576 in der Wiener Hofbibliothek.

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Letzte Änderung: Alexander Bock, 12.12.2017