BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 920

Bibliothek Wien, Österreichische Nationalbibliothek
Signatur

Cod. 660

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 598

Beschreibung

Codex; Pergament; 157 Blätter; bei f. 126, 127, 140, 152 äußerer Rand ganz oder teilweise abgeschnitten; 37,8 x 27,6 cm; Zählung von 1-155 von jüngerer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; bei der Zählung nach f. 94 und 141 jeweils ein Blatt übersprungen; Mondseer Einband aus dem 15. Jahrhundert; mit weißem Leder überzogene Holzdeckel, die mit Blindlinien und Diagonalkreuz verziert sind; ehemals 5 Buckeln und 2 Schließen; vorgängige Signaturen 73 und Rec. 3304 auf dem vorderen Einbandspiegel eingetragen. - Einrichtung: Schriftspiegel 29,5 x 19,0 cm; einspaltig; f. 136v-138r zweispaltig; 32 Zeilen; zahlreiche schmucklose rote Initialen; auf f. 149 am äußeren Rand schwach sichtbare, 8 cm hohe Metallstiftzeichnung einer weiblichen Gestalt in langer Tunika, Mantel und Schleier. - Schrift: Minuskel von drei Händen des 3. Viertels des 12. Jahrhunderts, die auch jeweils in ihren Teilen die Rubrizierungen vorgenommen haben.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 3. Viertel des 12. Jahrhunderts, wahrscheinlich in der Benediktinerabtei Mondsee entstanden.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • BHM., Nr. 217a
  • C. Pfaff, Scriptorium und Bibliothek des Klosters Mondsee, S. 59, 75, 77, 79, 101f., Nr. 31, S. 105f., Nr. 42
  • W. Schröder, PBB. 65 (1942), S. 4
  • Tabulae Codicum Manu Scriptorum praeter Graecos et Orientales in Bibliotheca Palatina Vindobonensi asservatorum, S. 113f., Nr. 660
  • StSG. IV, S. 635f., Nr. 598.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/920 [Stand 21.09.2017].

Letzte Änderung: Christina Beer, 20.03.2017