BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 835

Bibliothek Rom (Vatikanstadt), Biblioteca Apostolica Vaticana
Signatur

Vat. lat. 5821

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 547

Beschreibung

Codex; Pergament; 140 Blätter sowie je 2 zusätzliche ungezählte Blätter vorne und hinten; zusätzliche Blätter dienten wohl ehemals als Makulatur; 18,5 x 13,0 cm; beschädigter brauner, mit blindgepreßten Linien verzierter Ledereinband. - Einrichtung: Schriftspiegel 16,0 x 9,5 cm; f. 1r obere Hälfte, 11v untere Hälfte - 31v, 33r-140v einspaltig; f. 1r untere Hälfte - 11v obere Hälfte, 32r-v zweispaltig; 28 Zeilen; Initialen in roter Farbe; Überschriften in Majuskeln; f. 122v, 134v, 136r leicht verzierte Initialen. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen des ausgehenden 9. oder der 1. Hälfte des 10. Jahrhunderts; zusätzliche Blätter vorne und hinten von einer Hand des 14. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im ausgehenden 9. oder in der 1. Hälfte des 10. Jahrhunderts in St. Gallen entstanden; der Besitzvermerk auf der Versoseite des ersten zusätzlichen Blattes vorne weist darauf, dass Christophorus Colerus (Kohler) die Handschrift 1618 in Prag dem Jesuiten I.A. Marietti schenkte.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildung von f. 3r in BStK., Bd. VI, 2005, S. 2921

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • M.P. Cunningham, Aurelii Prudentii Clementis Carmina, S. XVI
  • M.P. Cunningham, SE. 13 (1962), S. 13 und passim
  • A. Dressel, Aurelii Prudentii Clementis quae exstant Carmina, I, S. L-LII
  • H. Hoffmann, Buchkunst und Königtum, Textband, S. 394
  • D. Hüpper-Dröge, Schild und Speer, S. 426
  • Th. Klein, Studien zur Wechselbeziehung zwischen altsächsischem und althochdeutschem Schreibwesen, S. 49
  • R. Stettiner, Die illustrierten Prudentiushandschriften, S. 75, 106, 133
  • St. Stricker, in: 2VL. XI, Sp. 1273
  • StSG. IV, S. 611, Nr. 547.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/835 [Stand 20.11.2017].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 15.03.2017