BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 716a

Bibliothek Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum
Signatur

Hs. 27773

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. IV, S. 511 Anm. - 1. Nachtragsliste (1982) (Nr. 714a)

Beschreibung

Codex aus 2 ursprünglich selbständigen Teilen; Teil 1: f. 1-99; Teil 2: f. 100-129; Pergament; 129 Blätter; von Blatt 129 fehlt die rechte obere Ecke; 16,0/16,5 x 11,5/11,8 cm; Zählung von 1 bis 129 von moderner Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; Einband des 13./14. Jahrhunderts; mit rotbraunem, blindgepreßtem Leder überzogene Holzdeckel; Vorderdeckel mit 5 Buckeln; ehemals 2 Schließen; Aufbewahrung des Codex in einer weißen Pappschachtel. - Einrichtung f. 1r-99v: Schriftspiegel 12,0/13,0 x 8,2/9,5 cm; f. 20v 12,8 x 8,4 cm; einspaltig; f. 5r-7v, 75r-97r zweispaltig; 24-27 Zeilen; f. 20v 24 Zeilen; zahlreiche einfache oder leicht verzierte Initialen in roter Farbe; f. 57v-99v mehrere ganzseitige Skizzen. - Schrift: gotische Minuskel, f. 1r-99v von zwei Händen aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts, f. 100r-129r von einer Hand des 13./14. Jahrhunderts.

Geschichte

Einzelne Teile des Codex der Schrift nach in verschiedenen Jahrhunderten entstanden, f. 1-99 in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts, f. 100-129 im 13./14. Jahrhundert; die Nennung des Namens Marbach als grammatisches Beispiel auf f. 21r weist möglicherweise auf die Entstehung im Augustiner-Chorherrenstift Marbach bei Colmar; am 14.2.1872 gelangte der Codex als Geschenk des Gymnasialprofessors Dr. J.C. Mitterrutzner aus Brixen in das Germanische Nationalmuseum Nürnberg.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • R. Hildebrandt, Summarium Heinrici, I, S. XLI
  • R. Hildebrandt, in: 2VL. IX, Sp. 510-518
  • H. Hilg, Die lateinischen mittelalterlichen Handschriften, II, S. 33-37
  • St. Stricker, Basel ÖBU. B IX 31, S. 64
  • St. Striker, in: Probleme der Edition althochdeutscher Texte, S. 41, 43, 45
  • W. Wattenbach, AKDV. NF. 19 (1872), Sp. 119-122
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