BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 710c

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 4533

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - 1. Nachtragsliste (1982) (Nr. 474a)

Digitalisat
  • 710c München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 4533 (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 243 Blätter; etwa 30,2 x 22,3 cm; Zählung von 1 bis 243 in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; f. 210-239 ursprünglich als 40-69 gezählt; mit hellem Leder überzogene dicke Holzdeckel; ehemals 5 Buckeln und 2 Schließen; vorgängige Signatur Ben. 33 auf einem Schild auf dem Buchrücken, zudem Papierschild mit der Zahl 34 in roter Tinte auf dem Buchrücken. - Einrichtung: Schriftspiegel 24,2 x 18,2 cm; zweispaltig; 25 Zeilen; Initiale S (f. 113v) in schwarzer Tinte mit spiraligen Enden; Titel auf f. 1r in Monumentalcapitalis in roter Tinte; zahlreiche weitere Überschriften in Majuskeln in roter Tinte. - Schrift: spätkarolingische Minuskel von zahlreichen in der Mehrzahl einander nahestehenden Händen aus dem Ende des 9. Jahrhunderts oder aus dem 9./10. Jahrhundert; f. 103r-104v in größerer Schrift von einer Hand des 11. Jahrhunderts; f. 3v, 4v und 5r zum Teil von einer Hand des 11. Jahrhunderts beschrieben.

Geschichte

Codex der Schrift nach Ende des 9. Jahrhunderts oder im 9./10. Jahrhundert in Südwestdeutschland entstanden; Abschriften von Benediktbeurer Inschriften auf f. 3v, 4v und 5r weisen darauf hin, dass sich die Handschrift bereits im 11. Jahrhundert in der Benediktinerabtei Benediktbeuern befand; im Zuge der Säkularisation gelangte sie 1803 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

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Letzte Änderung: Christina Beer, 20.03.2017