BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 637

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 18140

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 429

Digitalisat
  • 637 München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 18140 (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 271 Blätter; 26,0 x 22,0 cm; Blätter zweimal durchgezählt; alte Zählung von 1 bis 293 reichend, dabei die Zahlen 33, 88, 89, 130-139, 216 übersprungen und die Zahlen 93b und 100b eingefügt; neue Zählung von 1 bis 271; heller Ledereinband mit Blindpressung; ehemals 5 Buckeln und 2 Schließen; vorgängige Signatur Teg.140 auf einem Papierschild auf dem Buchrücken sowie mit Tinte auf den Buchrücken geschrieben. - Einrichtung: Schriftspiegel 18,2 x 14,2 cm; dreispaltig (abgesehen von den einspaltig angelegten Prologen der biblischen Bücher f. 1r-2r; f. 22r-22v; f. 26r-27v; f. 52r-53r; f. 61r-61v; f. 75r-77r; f. 108r-108v; f. 179r-179v; f. 198r-198v; f. 205r; f. 208v-210v); 31 Zeilen; Überschriften in roter Rustica oder Minuskel. - Schrift: karolingische Minuskel des 3. Viertels des 11. Jahrhunderts, von mehr als fünf Händen geschrieben; eine der Haupthände ist identisch mit der Hand des Clm 18530a (BStK.-Nr. 649).

Geschichte

Codex der Schrift nach im 3. Viertel des 11. Jahrhunderts in der Benediktinerabtei Tegernsee entstanden; Besitzvermerke des 15. Jahrhunderts auf dem vorderen Spiegel und auf dem Vorsatzblatt weisen ebenfalls auf Tegernsee; im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift 1803 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildungen von f. 219v, 221r in BStK., Bd. VI, 2005, S. 2861, 2863

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • Bayerns Kirche im Mittelalter, S. 12, Nr. 34
  • B. Bischoff, Mittelalterliche Studien, II, S. 93
  • B. Bischoff, Paläographie, S. 210
  • F. Brunhölzl, Die Freisinger Dombibliothek, S. 118
  • Catalogus Codicum Latinorum Bibliothecae Regiae Monacensis, II, 3, S. 135f., Nr. 1139
  • U. Daab, Studien zur althochdeutschen Benediktinerregel, S. 57
  • Ch.E. Eder, StMOSB. 83 (1972), S. 72, 113, Nr. 92
  • K. Grubmüller, Vocabularius Ex quo, S. 46
  • W. Haubrichs, in: Theodisca, S. 341
  • D. Hüpper-Dröge, Schild und Speer, S. 418
  • D. Kudorfer, in: Lebendiges Büchererbe, S. 157f.
  • B. Meineke, Basler Fragment, S. 113
  • E. Meineke, Abstraktbildungen im Althochdeutschen, S. 373
  • W.-A. Freiherr von Reitzenstein, ZBL. 60 (1997), S. 428
  • K. Schneider, Paläographie und Handschriftenkunde, S. 131
  • W. Schulte, Die althochdeutsche Glossierung der Dialoge Gregors des Großen, S. 509-513
  • Ch. Staiti, in: Theodisca, S. 155
  • P. Vaciago, in: Les manuscrits des lexiques et glossaires, S. 135
  • C. Wich-Reif, Studien zur Textglossarüberlieferung, S. 345
  • G. Zacher, Das Kloster Tegernsee, S. 84
  • StSG. IV, S. 561f., Nr. 429.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/637 [Stand 23.09.2017].

Letzte Änderung: Christina Beer, 20.03.2017