BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 617

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 14851

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 413

Beschreibung

Codex aus 5 Teilen; Teil 1: f. 1-44; Teil 2: f. 45-60; Teil 3: f. 61-104; Teil 4: f. 105-119; Teil 5: f. 120-129; Pergament; 129 Blätter; 12,8 x 8,0 cm; restaurierter Ledereinband mit einer Schließe. - Einrichtung Teil 3: Schriftspiegel 9,5 x 5,0 cm; einspaltig; 26 Zeilen; einfache rote Initialen. - Schrift: 13. (Teil 2-5) bzw. 14. Jahrhundert (Teil 1).

Geschichte

Einzelne Teile des Codex der Schrift nach in verschiedenen Jahrhunderten entstanden: Teil 2-5 im 13. Jahrhundert und Teil 1 im 14. Jahrhundert; später befand er sich in der Benediktinerabtei St. Emmeram in Regensburg; von da aus gelangte er im Zuge der Säkularisation 1811 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abb. von f. 106r bei K. Schneider, Gotische Schriften in deutscher Sprache, Tafelband, 1987, Abb. 99

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • Catalogus Codicum Latinorum Bibliothecae Regiae Monacensis, II, 2, S. 242, Nr. 1807
  • W. Crossgrove, Die deutsche Sachliteratur des Mittelalters, S. 42
  • Der deutsche >Macer<, S. 31, 50
  • J. Riecke, in: Zur Geschichte der Nominalgruppe im älteren Deutsch, S. 29, 33f.
  • K. Schneider, Gotische Schriften in deutscher Sprache, I, Textband, S. 179f.
  • B. Schnell, Von den wurzen, S. 42f., 49-51
  • B. Schnell, ZDA. 120 (1991), S. 185
  • StSG. IV, S. 366f., Nr. 413.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/617 [Stand 20.11.2017].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 07.06.2017