BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 539

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 6411

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 357

Digitalisat
  • 539 München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 6411 (→ Codex)
Beschreibung

Codex aus 2 Teilen; Teil 1: f. 1-67; Teil 2: f. 68-96; Pergament; 96 Blätter; f. 24, 34 und f. 42-45 in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts eingelegt; Gegenblatt zu f. 43 auf einen schmalen, ungezählten Streifen zurückgeschnitten; f. 45 nur zu einem kleinen Teil erhalten; 21,5 x 13,5/14,0 cm; mit hellem Leder überzogene Holzdeckel; mit blindgepreßten Linien und Einzelstempeln versehen. - Einrichtung: Schriftspiegel 17,5/18,5 x 11,0/11,5 cm; einspaltig; 24-30 Zeilen; f. 43r-v 52 Zeilen; Überschriften in Ziercapitalis, Capitalis rustica und Unziale in roter oder schwarzer Farbe, teils mit roten Flecken; zahlreiche, reich verzierte Initialen, zum Teil aus Gesichtern oder Tierköpfen gebildete; teilweise rot gefärbt; bayerischer Buchschmuck. - Schrift: karolingische Minuskel mit starkem irischen Einschlag von mindestens 6 Händen aus dem 1. Viertel des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 1. Viertel des 9. Jahrhunderts in Bayern, nach einer Tauschurkunde des Bischofs Hartwic (840-866) auf f. 1r möglicherweise in Passau entstanden; ein Besitzvermerk des 12. Jahrhunderts auf f. 2r weist auf die Freisinger Dombibliothek; im Zuge der Säkularisation gelangte der Codex 1803 in die heutige Bayerische Staatsbiblitohek in München.

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