BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 505

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 6230

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 341

Beschreibung

Codex; Pergament; 127 Blätter; 24,5 x 18,5 cm; Zählung von 1 bis 126 jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; nach 114 1 Blatt übersprungen; spätottonischer Einband; lederüberzogene Holzdeckel; vorgängige Signatur auf Rückenschild Cod. Fris. 30. - Einrichtung: Schriftspiegel 19,0/20,0 x 13,5 cm; einspaltig; 21 Zeilen; f. 5v ganzseitige unfertige Initiale. - Schrift: karolingische Minuskel aus der 1. Hälfte des 10. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach in der 1. Hälfte des 10. Jahrhunderts vermutlich im schwäbischen Raum entstanden; ein Besitzvermerk des 12. Jahrhunderts auf f. 5v weist auf die Freisinger Dombibliothek, von wo aus der Codex im Zuge der Säkularisation 1803 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München gelangte.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • K. Bierbrauer, Die vorkarolingischen und karolingischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek, Textband, S. 14
  • F. Brunhölzl, Die Freisinger Dombibliothek, S. 365f.
  • Catalogus Codicum Latinorum Bibliothecae Regiae Monacensis, I, 3, S. 76, Nr. 609
  • N. Daniel, Handschriften des zehnten Jahrhunderts aus der Freisinger Dombibliothek, S. 57f.
  • B. Fischer, Lateinische Bibelhandschriften im frühen Mittelalter, S. 25
  • K. Gamber, Codices Liturgici Latini Antiquiores, I, 32f., Nr. 5
  • Katalog der lateinischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Die Pergamenthandschriften aus dem Domkapitel Freising, I. Clm 6201-6316, S. 41f.
  • I. Schäfer, Buchherstellung im frühen Mittelalter, S. 70, 185-187 und passim
  • StSG. IV, S. 524, Nr. 341.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/505 [Stand 21.09.2017].