BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 472

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 4350

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 322

Beschreibung

Codex; Papier; 92 Blätter sowie 3 zusätzliche ungezählte Blätter vorne und 1 hinten; 30,0 x 10,5 cm; brauner, mit Blüten und Rauten verzierter Ledereinband; vorgängige Signatur Aug. S. Ulr. 50 auf dem vorderen Einbandspiegel. - Einrichtung: Schriftspiegel 27,5 x 8,5 cm; einspaltig; 50-80 Zeilen. - Schrift: Buchschrift von mehreren Händen aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex nach einer Datierung auf f. 28r 1338 in der Benediktinerabtei St. Ulrich und Afra in Augsburg entstanden; auch ein Schreibervermerk auf f. 91v weist darauf; im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift 1803 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • Das Benediktiner-Reichsstift Sankt Ulrich und Afra, S. 21
  • E. Bremer, Vocabularius optimus, I, S. 38
  • Catalogus Codicum Latinorum Bibliothecae Regiae Monacensis, I, 2, S. 176f., Nr. 1031
  • K. Grubmüller, Vocabularius Ex quo, S. 301
  • N. Henkel, Deutsche Übersetzungen lateinischer Schultexte, S. 116, 152, 315f.
  • R. Kurz, Die handschriftliche Überlieferung der Werke des heiligen Augustinus, V, 2, S. 299
  • K. Schneider, Paläographie und Handschriftenkunde, S. 57, 109
  • M. Schulz, Beschwörungen im Mittelalter, S. 31, 51, 147, 153
  • U. Schwab, in: Deutsche Literatur und Sprache von 1050-1200, S. 266
  • StSG. IV, S. 514f., Nr. 322.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/472 [Stand 21.09.2017].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 08.06.2017