BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 470

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 3860a

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 320

Beschreibung

Codex aus 2 ursprünglich selbständigen Teilen; Teil 1: f. 4-176; Teil 2: f. 1-3, 177-209; Pergament; 209 Blätter; 34,0 x 24,0 cm; mit hellem, blindgepreßten Leder überzogene Holzdeckel; vorgängige Signatur Aug. eccl. 160a (Teil 1) auf einem Schild auf dem Einbandrücken. - Einrichtung: Schriftspiegel 26,0 x 17,0 cm; zweispaltig; 33 Zeilen; Überschriften in gemischter Monumentalcapitalis oder in Capitalis rustica in roter Farbe. - Schrift: f. 4v-176v italienische Schrift von einer Hand aus dem 3. Viertel des 9. Jahrhunderts; f. 1-3, 177-209 karolingische Minuskel von einer Hand des 10. Jahrhunderts.

Geschichte

Einzelne Teile des Codex der Schrift nach in verschiedenen Jahrhunderten entstanden, f. 4-176 im 3. Viertel des 9. Jahrhunderts in Italien, f. 1-3, 177-209 im 10. Jahrhundert; der Codex kam im 10. Jahrhundert ins südliche Bayern; im Zuge der Säkularisation gelangte er 1803 aus Augsburg in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • BHM., Nr. 0, 628
  • B. Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts, II, S. 226, Nr. 2959
  • B. Bischoff, in: Il Libro e il Testo, S. 181, 189
  • B. Bischoff, Mittelalterliche Studien, III, S. 136
  • B. Bischoff, Die südostdeutschen Schreibschulen und Bibliotheken in der Karolingerzeit, II, S. 196
  • Catalogus Codicum Latinorum Bibliothecae Regiae Monacensis, I, 2, S. 147f., Nr. 888
  • L. Kéry, Canonical Collections of the Early Middle Ages, S. 15
  • R. Kurz, Die handschriftliche Überlieferung der Werke des heiligen Augustinus, V, 2, S. 298
  • H. Mordek, Kirchenrecht und Reform im Frankenreich, S. 153 und passim
  • E. Seebold, Chronologisches Wörterbuch des deutschen Wortschatzes. Der Wortschatz des 8. Jahrhunderts, S. 40
  • K. Zechiel-Eckes, Die Concordia canonum des Cresconius, I, S. 151, 261, 265-267, 295
  • M. Ziemer, Datierung und Lokalisierung nach den Schreibformen von k und z im Althochdeutschen, S. 4
  • StSG. IV, S. 513, Nr. 320.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/470 [Stand 23.11.2017].