BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 469

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 3767

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 319

Digitalisat
  • 469 München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 3767 (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 96 Blätter; 29,5 x 21,0/21,5 cm; Augsburger Einband des 15. Jahrhunderts; mit hellem, blindgepreßtem Leder überzogene Holzdeckel; vorgängige Signatur Aug. eccl. 67 auf einem Schild auf dem Einbandrücken. - Einrichtung: Schriftspiegel 21,0/21,5 x 13,0/14,0 cm; 25 Zeilen; f. 1v, 37r große verzierte Initiale in roter Farbe; ansonsten einfache rote Initialen; f. 2v marginal eingeritzter Zirkelstern. - Schrift: karolingische Minuskel von einer Hand aus der Mitte oder dem 3. Viertel des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach in der Mitte oder dem 3. Viertel des 9. Jahrhunderts wohl in Süddeutschland oder Westdeutschland entstanden, wobei die Schrift eher in den Westen, die Ornamentik eher in den Osten weist; dem Einband nach befand er sich im 15. Jahrhundert in der Dombibliothek in Augsburg; im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift 1803 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • K. Bierbrauer, Die vorkarolingischen und karolingischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek, Textband, S. 98f., Nr. 195
  • B. Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts, II, S. 225, Nr. 2948
  • B. Bischoff, Die südostdeutschen Schreibschulen und Bibliotheken in der Karolingerzeit, II, S. 194
  • Catalogus Codicum Latinorum Bibliothecae Regiae Monacensis, I, 2, S. 133, Nr. 798
  • R.W. Clement, Manuscripta 28 (1984), S. 40
  • StSG. IV, S. 512f., Nr. 319.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/469 [Stand 21.09.2017].