BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 450

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 375

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 305

Digitalisat
  • 450 München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 375 (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 169 Blätter; 23,8 x 16,0 cm; f. 121-128 verbunden (korrekte Reihenfolge: f. 121, 124, 123, 122, 127, 126, 125, 128; diese Reihenfolge im Codex mit Bleistift auf den jeweiligen Seiten vermerkt); mit braunem Leder bezogener Holzdeckeleinband, der mit 5 ausgeschmückten Buckeln und blind eingepreßten Blüten verziert ist; ehemals 2 Schließen; Einband im Jahre 1951 restauriert. - Einrichtung: Schriftspiegel 16,0 x 9,0 cm (mit darüber hinausreichender marginaler Kommentierung); einspaltig; 25 Zeilen; Überschriften in Majuskeln in roter Farbe; Initialen an den Versanfängen rubriziert; zahlreiche mit Tieren und Ranken verzierte größere Initialen; marginale Kommentierung häufig rot eingerahmt, interlineare Kommentierung vereinzelt ebenfalls rot eingerahmt. - Schrift: sorgfältige späte karolingische Minuskel aus der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach wahrscheinlich in der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts in der Benediktinerabtei St. Emmeram in Regensburg entstanden; nach 1435 befand er sich in Augsburg, von 1463 oder 1469/1470 an in der Bibliothek des Nürnbergers Hartmann Schedel, der in einem Eintrag auf der Innenseite des vorderen Einbanddeckels als Besitzer ausgewiesen ist; 1552 war die Handschrift in der Bibliothek J.J. Fuggers; 1571 gelangte sie in die Münchener Hofbibliothek, die heutige Bayerische Staatsbibliothek.

Inhalte
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Literatur zur Handschrift
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Letzte Änderung: Laura Potratzki, 06.06.2017