BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 388

Bibliothek London, The British Library
Signatur

Add. 15090

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 266

Beschreibung

Codex; Pergament; 113 Blätter sowie je 1 ungezähltes Papierblatt vorn und hinten; f. 114 (9 x 7 cm) auf dem hinteren Innendeckel quer aufgeklebt; 23,0 x 17,5/18,0 cm; Zählung von 1 bis 114 von jüngerer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; deutscher Einband von 1490; mit gelbem, gepreßtem Leder überzogene Holzdeckel. - Einrichtung: Schriftspiegel 17,0 x 12,0 cm; einspaltig; 20 Zeilen; Überschriften in roter Farbe; Initialen in dunkelbrauner Farbe.- Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen aus dem 1. Drittel des 11. Jahrhunderts; f. 1 und 114 aus dem 15. Jahrhundert.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 1. Drittel des 11. Jahrhunderts wohl auf der Reichenau entstanden; zu späterer Zeit befand er sich im Besitz von T.O. Weigel; nach einem Vermerk auf f. 1r erwarb ihn das British Museum am 13.4.1844 durch die Vermittlung von Th. Rodd.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • M.P. Cunningham, SE. 13 (1962), S. 13f. und passim
  • H. Hoffmann, Buchkunst und Königtum, Textband, S. 330
  • R. Priebsch, Deutsche Handschriften in England, II, S. 123, Nr. 145
  • R. Stettiner, Die illustrierten Prudentiushandschriften, S. 82, 107
  • W.H.J. Weale, Early Stamped Bookbindings in the British Library, S. 146, Nr. 324
  • StSG. IV, S. 490, Nr. 266.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/388 [Stand 26.09.2017].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 20.06.2017