BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 385

Bibliothek Privatbesitz, Freiherr Max Lochner von Hüttenbach, Lindau
Signatur

(Verbleib unbekannt)

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 264

Beschreibung

Codex; Pergament; 272 Blätter (14 weitere Blätter ausgeschnitten); 30,2 x 24,8 cm; Zählung nicht vorhanden; Holzdeckel. - Einrichtung: einspaltig; f. 1r-267v 21 Zeilen; f. 268r-272v 35 Zeilen. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen aus dem 3. Viertel des 10. Jahrhunderts; f. 262r-266v von einer Hand des 11. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 3. Viertel des 10. Jahrhunderts möglicherweise in Essen geschrieben und später ins Nonnenstift Elten bei Emmerich gelangt, f. 262-266 im 11. Jahrhundert entstanden; im 12. Jahrhundert ist die Handschrift in Elten nachweisbar; auch ein Güterverzeichnis auf f. 1v-2r weist darauf; als 1585 das Stift abbrannte, befand sie sich nicht mehr dort; ein Besitzvermerk von 1811 auf f. 1v weist auf einen Baron Renne.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • U. Bliesener, Die hochdeutschen Wörter in altsächsischen Glossaren, S. 2, 36
  • K. Bodarwé, in: Herrschaft, Bildung und Gebet, S. 114, 165
  • K. Bodarwé, Sanctimoniales litteratae, S. 80 und passim
  • M.R. Digilio, MeR. 13 (1999), S. 25
  • W. Foerste, in: 2RL. I, S. 40
  • J.H. Gallée, Altsächsische Sprachdenkmäler, S. 87-89
  • H. Hoffmann, in: Kunst im Zeitalter der Kaiserin Theophanu, S. 120
  • St. Krogh, Die Stellung des Altsächsischen, S. 128
  • I. Rosengren, Sprache und Verwandtschaft einiger althochdeutschen und altsächsischen Evangelienglossen, S. 4f. und passim
  • E. Steinmeyer, ADA. 22 (1896), S. 267
  • H. Tiefenbach, in: Essen und die sächsischen Frauenstifte im Frühmittelalter, S. 122
  • H. Tiefenbach, in: Mittelalterliche volkssprachige Glossen, S. 337
  • E. Wadstein, Kleinere altsächsische sprachdenkmäler, S. 138
  • StSG. IV, S. 486f., Nr. 264.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/385 [Stand 23.09.2017].

Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 27.11.2015