BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 373

Bibliothek Leiden, Bibliotheek der Rijksuniversiteit
Signatur

Voss. lat. oct. 15:6 und 12 [dazu: Kopie von F. Junius in Oxford, Bodleian Library Jun. 116d]

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 254 und 495

Digitalisat
  • 373 Leiden, Bibliotheek der Rijksuniversiteit Voss. lat. oct. 15:6 und 12 [dazu: Kopie von F. Junius in Oxford, Bodleian Library Jun. 116d] (→ Codex)
Beschreibung

Teil 6 (f. 22-29) und Teil 12 (f. 115-154) einer aus 14 Teilen bestehenden Sammelhandschrift mit insgesamt 212 Blättern; Pergament; Teil 6: 8 Blätter; 17,5/18,0 x 14,0/14,5 cm; Zählung von 22 bis 29 von jüngerer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; Teil 12: 40 Blätter; 21,5 x 14,5 cm; Aufbewahrung in einer Pappmappe getrennt von f. 20-21, 30-31; diese Blätter werden gebunden in einem Pappeinband aufbewahrt. – Einrichtung: Teil 6: Schriftspiegel 13,5 x 11,5 cm; einspaltig; 28 Zeilen; Teil 12: Schriftspiegel 16,5 x 10,0/10,5 cm; 30 und mehr Zeilen. - Schrift: karolingische Minuskel von der Hand Ademars von Chabannes (um 988-1034); oberer Teil von f. 22r sowie f. 29r unten-29v von einer weiteren Hand.

Geschichte

Hauptteil der Sammelhandschrift der Schrift nach im 1. Drittel des 11. Jahrhunderts in der Abtei St. Martial in Limoges entstanden; Datierung um das Jahr 1025 bei G. Dicke, Äsop, 2VL, Bd. XI, 2004, Sp. 145; wahrscheinlich wurde die Sammelhandschrift von Ademar von Chabannes (um 988-1034) zusammengestellt; nach dessen Tod ging sie nach einem Besitzvermerk auf f. 141v (in Teil 12) in den Besitz der Abtei St. Martial über; von dort scheint sie nach einem Eintrag des 13. Jahrhunderts auf f. 212v (in Teil 14) von einem R. de Begonac entwendet worden zu sein; später gehörte der Codex P. Petau (1568-1614) sowie I. Voss (1618-1689), bevor er in den Besitz der Leidener Universitätsbibliothek überging.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung (HTML/XML)

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/373 [Stand 24.10.2020].

Für den Verweis auf das entsprechende XML-Dokument zitieren Sie: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/373.xml [Stand 24.10.2020].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 18.07.2017