BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 367

Bibliothek Leiden, Bibliotheek der Rijksuniversiteit
Signatur

Voss. lat. fol. 24

Ehemalige Signaturen

früher F. 32

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 252

Beschreibung

Codex aus 2 Teilen; Teil 1: f. 1-87; Teil 2: f. 88-111; Pergament; 111 Blätter (ursprünglich 119) sowie 6 zusätzliche ungezählte Papierblätter vorne und 5 hinten; 33,0/33,5 x 26,5/27,0 cm; Zählung von 1 bis 119 von einer Hand des 15., zudem von 1 bis 111 von einer Hand des 16. Jahrhunderts jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; Einband des 19. Jahrhunderts; mit braunem, blindgepreßtem Leder überzogene Holzdeckel; auf den Deckeln Leidener Wappen; vorgängige Signatur F. 32 auf f. 1r. - Einrichtung f. 88r-111v: Schriftspiegel 29,5/30,0 x 21,5/23,0 cm; vierspaltig; f. 1r-8v 40 Zeilen; f. 9r-61v, 70r-111r 50 Zeilen; f. 62r-69v 49 Zeilen; f. 1r-92v verzierte Initialen, zum Teil mit Tier- und Blattmustern, mit roter, gelber und schwarzer Farbe gefüllt. - Schrift: karolingische Minuskel, zum Teil mit bretonischem Einfluß, von sechs Händen aus dem 2. Viertel des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Einzelne Teile des Codex der Schrift nach im 2. Viertel des 9. Jahrhunderts im Umkreis von Tours entstanden; Besitzvermerke auf f. 1r weisen auf P. Petau (1568-1614) und dessen Sohn A. Petau († 1672); später war der Codex im Besitz von I. Voss (1618-1689).

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildung von f. 103r in BStK., Bd. VI, 2005, S. 2809

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
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Letzte Änderung: Alexander Bock, 04.12.2017