BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 278

Bibliothek Heiligenkreuz, Stiftsbibliothek
Signatur

17

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 236

Beschreibung

Codex; Pergament; 275 Blätter sowie je 1 zusätzliches ungezähltes Papierblatt vorne und hinten; 41,5 x 28,5 cm; Zählung von 1 bis 274 von älterer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; Blatt 89 in der Zählung übersprungen; mit hellem blindgepreßtem Leder überzogene Holzdeckel; ehemals 2 Schließen. - Einrichtung: Schriftspiegel 33,5 x 22,0/ 22,5 cm; f. 1r-22v sechsspaltig; f. 23r-275v dreispaltig; 51-52 Zeilen; Überschriften in roter Tinte; volkssprachige Glossen rot oder gelb markiert; reich verzierte, mehrfarbige Initialen zu Beginn jeder neuen Buchstabenreihe des Glossars; Lemmata in den Glossaren oft rubriziert; f. 1r-22v Spalten durch rote Linien begrenzt. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen des 12. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 12. Jahrhundert wahrscheinlich in der Zisterzienserabtei Heiligenkreuz entstanden; darauf weist auch ein Besitzvermerk des 12./13. Jahrhunderts auf f. 1r.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • A. Fingernagel, in: Scrinium Berolinense, I, S. 45, 47
  • A. Fingernagel - M. Roland, Mitteleuropäische Schulen, I, Textband, S. 92
  • E.Sch. Firchow - W. Winter, ABÄG. 25 (1986), S. 9
  • B. Gsell, in: Die Handschriften-Verzeichnisse der Cistercienser-Stifte, I, S. 132
  • D. Hüpper-Dröge, Schild und Speer, S. 406
  • B. Meineke, in: Probleme der Edition althochdeutscher Texte, S. 31
  • M. Roland, Buchschmuck in Lilienfelder Handschriften, S. 25
  • F. Stegmüller, Repertorium biblicum medii aevi, V, ; VI, Nr. 7585; Nr. 9318
  • StSG. IV, S. 466, Nr. 236.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/278 [Stand 23.09.2017].