BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 271

Bibliothek Hamburg, Staats- und Universitätsbibliothek
Signatur

Cod. germ. 1a (früher Cod. hist. 17)

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 233

Beschreibung

Fragment; Pergament; 1 Blatt; Quartformat; Zählung nicht vorhanden. - Einrichtung: 23 Zeilen. - Schrift: karolingische Minuskel von einer Hand aus dem 3. Viertel des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex, aus dem das Fragment stammt, der Schrift nach im 3. Viertel des 9. Jahrhunderts vielleicht in Niederdeutschland entstanden; das Fragment wurde in einen im 14. Jahrhundert in der Benediktinerabtei Egmond entstandenen Codex eingebunden; 1894 wurde das Fragment ausgelöst und unter der jetzigen Signatur aufbewahrt; die Hand­schrift wurde 1990 aus Mos­kau nach Ham­burg zu­rück­ge­ge­ben.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildung von f. 1v bei H. Vollmer, Verdeutschung der Evangelien und sonstiger Teile des Neuen Testaments, 1935, Tafel I

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • B. Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts, I, S. 310, Nr. 1489
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 53
  • B. Lohse, Die historischen Handschriften der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, S. 19
  • K. Müllenhoff, ZDA. 13 (1867), S. 192
  • Philologia Hamburgensia, S. 18
  • I. Rosengren, Sprache und Verwandtschaft einiger althochdeutschen und altsächsischen Evangelienglossen, S. 4
  • StSG. IV, S. 465, Nr. 233.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/271 [Stand 23.09.2017].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 09.03.2017