BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 253

Bibliothek St. Gallen, Stiftsbibliothek
Signatur

911

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 220

Digitalisat
  • 253 St. Gallen, Stiftsbibliothek 911 (→ Codex)
Beschreibung

Codex aus 2 Teilen; Teil 1: p. 3-290; Teil 2: p. 291-323; Pergament; 160 Blätter; p. 1/2 und 324/325 Papier; p. 3-290 17,0 x 10,5/ 11,0 cm; p. 291-323 16,5 x 11,0 cm; Zählung von 3 bis 323 von jüngerer Hand jeweils in der äußeren oberen Ecke der Seite; Zahl 303 bei der Zählung übersprungen; Einband aus dem 18. Jahrhundert. - Einrichtung: Schriftspiegel 13,5/14,5 x 7,5/8,5 cm; einspaltig; p. 3-290 14-26 Zeilen; p. 291-323 14 Zeilen; reich mit Pflanzen und Tiermotiven verzierte Initialen in roter und schwarzer Farbe zu Beginn eines neuen Buchstabens; Initialen häufig rot ausgemalt oder umpunktet. - Schrift: vorkarolingische Minuskel von mehreren insular geprägten Händen aus dem Ende des 8. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach Ende des 8. Jahrhunderts in einem südwestdeutschen Skriptorium entstanden; das Holzschnitt-Exlibris aus der Mitte des 16. Jahrhunderts weist auf die Benediktinerabtei St. Gallen; spätestens seit dem 18. Jahrhundert befindet sich die Handschrift sicher dort.

Inhalte
  • p. 1-3: leer
  • p. 4-289: Abrogans (Glossar K)
  • p. 290-291: leer
  • p. 292-319: Gennadius von Marseille, Liber ecclesiasticorum dogmatum
  • p. 319-322: althochdeutsches St. Galler Paternoster und Credo
  • p. 323-326: leer
Links
Abbildungen

Abbildung von p. 238-239 bei J. Splett, Das 'Abrogans'-Glossar, 2009, S. 740

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung (HTML/XML)

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/253 [Stand 16.09.2019].

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Letzte Änderung: Laura Potratzki, 13.06.2017